Diese Obelisken sind schon eine faszinierende Sache. Heute haben wir unserer Sammlung einen weiteren hinzu gefügt, den Obelisken auf dem Petersplatz.
![]() |
Diese Obelisk mit 320 Tonnen Gewicht wurde aus Ägypten heran geschafft. Zunächst wurde er auf dem Zirkus Maximus aufgestellt. 1500 Jahre später wurde er dann jedoch auf dem Petersplatz umgesiedelt, der gerade im Bau befindlich war. Sehr anschaulich ist dies in Wikipedia erklärt.
![]() |
| Die Aufrichtung des Obelisk auf dem Petersplatz |
![]() |
| Dies scheint eine Pilgergruppe aus Südamerika zu sein. Da spielt die Wartezeit nicht so die Rolle. |
Die Warteschlange, um in den Petersdom zu gelangen, zieht sich um den ganzen Platz herum und schlängelt sich dann in mehrere Windungen im Inneren weiter.
Wenn man 2 Stunden Wartezeit auf sich nimmt, dauert es eine weitere Stunde, wenn man die Kuppel besichtigen will. Weitere Stunden nimmt dann die Sixtinische Kapelle in Anspruch.
Nicht, dass wir das nicht alles gerne sehen würden, aber wir sind der Menschenmassen überdrüssig. Das Kolosseum wirkt hier in der Beziehung negativ nach. Übrigens haben die Römer den Vorgang, wenn das Kolosseum sich nach den Spielen von den Massen leerte als „vomit“, auskotzen, bezeichnet.
![]() |
| Den Heiligen Vater werden wir heute wohl nicht mehr treffen. |
Stattdessen schlendern wir gelassen durch das vatikanische Viertel zurück, gelangen auf die großstädtisch-elegante Strasse Via Cola di Rienzo, freuen uns, dass wir ganz in der Nähe wohnen und machen Mittagspause im Hotel.
![]() |
| Gulideckel |
![]() |
| Markthalle in Stadtviertel, leider geschlossen |
Was haben diese beiden Bilder gemeinsam? Die Inschrift SPQR. Ich bin begeistert und erinnere mich an den Lateinunterricht, an Asterix, Obelix und Caesars Legionen.
![]() |
| Blick vom Park aus auf die Piazza del Popolo. Im Hintergrund der Petersdom. |
![]() |
| Villa Borghese |
Am Abend werden wir auf der Straße von einem Italiener angesprochen. Er hat lange in Deutschland gelebt und freut sich, ein bisschen mit uns zu plaudern. Wir verabreden uns locker für den nächsten Abend in das Restaurant, wo er arbeitet. Mal sehen, ob wir es wiederfinden.







