Also, wir meinen mit dem Hotel Rovereto eine kleine Perle entdeckt zu haben, unweit des Gardasees, aber deutlich günstiger als dortige Hotels und daher ideal als Zwischenstation auf dem Weg nach Italien.
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| Man könnte sagen, ein Symbolbild. Denn die ganze Innenstadt ist voll mit solchen Gebäuden und Plätzen. |
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| Modena Stadtmitte |
Wir fahren weiter und da wir Zeit haben, schauen wir uns Modena an. Eine absolut sehenswerte Stadt! Ein wunderschöner Domplatz, um den herum sich die Altstadt befindet, gelassene Atmosphäre, viele Cafes und Restaurants, viele junge Leute, denn Modena ist Universitätsstadt. Man fühlt sich gleich wohl, wozu sicher auch die angenehmen Temperaturen beitragen, frühlingsmäßige 23 Grad und Sonne. Noch ein Blick in die Markthalle, wo einem die Augen übergehen vor der Fülle des Angebots an Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Leckereien zum naschen und essen, üppig, bunt und anregend. Das nächste Mal werden wir dort länger verweilen!
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| Blick in die Markthalle |
Die Autobahn von Bologna nach Florenz ist gewöhnungsbedürftig. Die Fahrspuren sind schmaler als bei uns, es gibt viele Tunnels und Kurven, Lieferwagenfahrer heizen die Straße entlang mit allem, was die Karre hergibt, viele LKW, die wenige Zentimeter neben einem fahren und kleine Wettrennen nebenbei, wo sich sich Zeitgenossen gegenseitig schneiden. Es sieht gefährlich aus und ist es sicher auch. Da machen wir nicht mit.
Wir erreichen Pontedera und unsere Gastgeberin Donatella. Es ist ja sehr schön, dass mittlerweile viele italienische Städte, so auch Pontedera, autofreie Innenstädte haben. Wenn man allerdings sein Gepäck in diese Innenstadt transportieren will, beziehungsweise sein Auto parken will, wird’s schwierig. Wir sind in die autofreie Zone hinein gefahren mit schlechten Gewissen (Videoüberwachung?), haben das Gepäck abgestellt und ich bin alleine mit dem Auto wieder rausgefahren und habe es 1 km außerhalb an einer Landstraße geparkt. Es geht also, aber es ist schon umständlich.
Wiedersehensfreude, Sprachschwierigkeiten, die durch gegenseitige Sympathie und den Willen zur Verständigung überwunden werden.
Wir bekommen das Bett, wo früher die Tochter geschlafen hat, aber die war nicht so kräftig gebaut wie Vera und ich. Auch das gewöhnungsbedürftig, aber wir gewöhnen uns.
Davor waren wir auf der anderen Straßenseite, eine einfache Trattoria mit toskanischen Gerichten. Stockfisch, Sardellen, Nudeln mit Wildschweinsauce und Pilzen, Käseplatte, Brot mit Tomate zu einem Brei vermengt. Dazu leckerer Wein. Wir trinken uns die nötige Bettschwere an und dann macht uns das Bett auch nichts mehr aus.


