Samstag, 19. Oktober 2024

Regentag

 Haben wir zu Beginn der Woche noch frohlockt und frech im Meer gebadet, so kam jetzt die Retourkutsche. Es regnet junge Hunde vom Himmel. Unsere Fahrt nach Populonia fällt ins Wasser, kurz vor dem Ziel geben wir auf. Man sieht bei dem Wetter nichts und der Regen wird immer stärker. 


Man kann sich Gedanken machen, wo so ein Sprichwort herkommt. Das Internet behauptet:

Allerdings könnte die Redewendung auch einen ganz profanen Ursprung haben. Zu Zeiten, als tote Haustiere noch nicht ins Krematorium gebracht wurden, dürften bei heftigen Regenfällen jeweils etliche Hunde- und Katzenkadaver durch die Strassen der englischen Städte geschwemmt worden sein.


Ja, so könnte es gewesen sein. Oder auch nicht. Und die Eintracht könnte mal in Leverkusen gewinnen. Oder auch nicht. Der Wein ist alle. Ein gebrauchter Tag geht hoffentlich bald zu Ende.


Ein Bild aus besseren Tagen. Piaggio feiert seinen 140. Geburtstag in Pontedera. Bei uns vor der Haustür.


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Das Internet meint dazu:

1953 debütierte Audrey Hepburn zusammen mit Gregory Peck im Hollywood-Streifen „Ein Herz und eine Krone“. Der Film zeigte ein paar Minuten, in denen Hepburns Charakter auf der Suche nach Aufregung an Bord einer Vespa hüpft und durch die Straßen von Rom mit einem Flair in der Art brettert, wie nur diese einzigartige Filmlegende es konnte.

Pisa

Nun also Pisa, die Pontedera am nächsten gelegene Berühmtheit. Pisa hat uns sehr gut gefallen. Die Fahrt mit der Bahn, die sich vom Bahnof aus öffnende Stadt, die weitgehend autofreie Innenstadt, die freundliche Atmosphäre, die vielen Geschäfte und Cafes, das unaufgeregte, entspannte Verhalten der Menschen. Und die schönen Gebäude. Man überquert vom Bahnhof aus den Platz mit dem Denkmal des letzten italienischen Königes, Emanuele II., und kommt dann zum Fluß Arno. Der ist in diesen regenreichen Tagen sehr breit und voll. An seinem Ufer hat man das wunderbare Stadtbild der angrenzenden Häuser, meist ockerfarben und in der Regel aus dem 19. Jahrhundert.


Es kommt auch mal die Sonne durch und zaubert ein Lächeln auf das Antlitz der Menschen



Der Arno, breit und mächtig (schicksalsträchtig)


Dann, läuft man immer weiter geradeaus, zeigt er sich dann plötzlich: Il torre. Der schiefe Trum von Pisa. Ein toller Anblick. Ein paar Meter weiter zeigt sich dann das ganze Ensemble: Die Piazza dei Miracoli, der Platz der Wunder, mit Turm, Dom und dem Baptisterium (Taufkirche).

 

Plötzlich ist er da. Diesmal richtigrum schief.

 

 

In voller Größe    


Mächtig und schief. Der Fuß des Turms.



Baptisterium, Dom, Turm



Das Internet meint:

Der Schiefe Turm von Pisa besteht primär aus weißem Carrara-Marmor. Dieser Marmor ist für seine hohe Qualität und seine weiße Farbe bekannt und wurde in großen Mengen für den Bau des Turms verwendet.

Warum gerade Carrara-Marmor?

  • Schönheit: Der weiße Marmor verleiht dem Turm eine elegante und zeitlose Optik.
  • Verfügbarkeit: Die Carrara-Marmorbrüche befinden sich in der Nähe von Pisa, was den Transport des Materials erleichterte.
  • Haltbarkeit: Marmor ist ein sehr haltbares Material und eignet sich gut für den Bau von großen und monumentalen Gebäuden.

Interessante Fakten:

  • Gewicht: Der gesamte Turm wiegt etwa 14.500 Tonnen, was einem Gewicht von etwa 15.000 mittelgroßen Autos entspricht.
  • Anzahl der Stufen: Der Turm hat insgesamt 294 Stufen, die man erklimmen kann, um die Spitze zu erreichen.
  • Bauzeit: Der Bau des Turms erstreckte sich über einen langen Zeitraum von etwa 200 Jahren.


Am Abend essen wir dann in Pontedera in einer Pizzeria. Eine, der 50 besten in ganz Italien. Ja, sie hat wirklich gut geschmeckt und gegen 21 Uhr war dann das Restaurant gut besucht. Ein Erlebnis, optisch und kulinarisch! Ein rundum gelungener Tag.


Die Pizzeria als wir kamen, so gegen 20 Uhr

Sieht gut aus, schmeckt gut

Klarer Fall für die Ettikettentrinker: Die muß es sein!




Freitag, 18. Oktober 2024

Contenance bitte!

Über Pisa werden wir noch erzählen, aber erst mal muss ich etwas loswerden. Am 28. November veranstaltet der ADFC eine Tagung in Bonn mit dem Titel: 

Zwischen Hoffnung und Skepsis - Wie Bürgerinnen und Bürger für Änderungen im Mobilitätsverhalten gewonnen werden können.“ 

Ich soll eine der dabei geplanten Arbeitsgruppen namens „World Café“ moderieren. Mich stört bei dem Titel, dass er so tut, als läge das Verkehrsverhalten am Bewusstsein der Bürger und nicht an den oftmals bescheidenen Bedingungen.

Da habe ich mir gedacht, das ist es doch eine gute Gelegenheit, sich das Verkehrsverhalten der Italiener mal bei einer Fahrt von Pontedera nach Pisa mit der Bahn anzuschauen.

Haben die Italiener ein anderes Verkehrsbewusstsein? Oder sind die Bedingungen anders?


Freitag, 18.10.2024, 10.35 Uhr

1. Wir kommen am Bahnhof an und betreten das Gebäude. Es gibt zwei Schalter mit der Aufschrift „Fahrkarten und Informationen“, die beide besetzt sind. Innerhalb 1 Minute haben wir unsere Fahrkarte und Rückfahrkarte nach Pisa. Das sind circa 25 km, eine Strecke, für die wir zu zweit 11,20 € bezahlen, also 2,80 € der Einzelfahrschein. 

2. Der Bahnhof ist sauber, kein Dreck, genügend Papierkörbe.

3. Im Eingangsbereich und auf dem Bahnsteig gibt es Infotafeln, die Ankunft und Abfahrt der nächsten Züge anzeigen. Groß und übersichtlich. Pro Stunde fahren 4 Züge nach Pisa.

4. Die Ankunft unseres Zuges wird mehrere Minuten vorher über einen gut verständlichen Lautsprecher angekündigt. Mit Angabe, von wo der Zug kommt, wohin er fährt und wie die einzelnen Stationen zum Ziel heißen.

5. Der Zug kommt pünktlich an und erreicht das Ziel  Pisa pünktlich.

6. Der Zug ist ebenfalls sauber und zu zwei Dritteln besetzt.


Wenn ich das mit dem Bahnhof Bornheim-Roisdorf vergleiche, dann steht es 6:0 für Pontedera.

Das Verkehrsbewußtsein ist auch nichts anderes als das bewußte Sein. Willst du es ändern, mußt du das Sein, also die Wirklichkeit ändern. 


Wir brauchen Fahrradbrücken wie jetzt die neue in Tübingen, Schienen, Brücke für die Bahn über den Rhein zwischen Bonn und Köln, Personen, die ansprechbar sind und Auskunft geben können, Anschlüsse für den Güterverkehr und so weiter. Und wenn man eine Verkehrswende wirklich will, dann müssen die Fahrkarten bezahlbar sein. Bornheim nach Bonn (10 km) kostet 4,70 Euro. Das ist ein Verhinderungspreis!

Und es geht nicht, dass Fahrradwege an der Ortsgrenze enden, im nächsten Ort einen anderen Verkehrsträger haben und zwischendurch sich niemand verantwortlich fühlt. Diese Kleinstaaterei ist sowas von überholt und lächerlich.

Der Bau der Radpendlerroute in Bornheim-Roisdorf schreitet voran, schreibt der General-Anzeiger

Der von mir initiierte Fahrradweg Bornheim-Alfter-Bonn, genannt Radpendlerroute, ist jetzt 11 Jahre nach dem Beschluß im Stadtrat halbfertig. In Bornheim wurde nach 8 Jahren festgestellt, dass der Stadt Grundstücke fehlen, die für den Radweg nötig sind. In Alfter ist ihnen das Geld ausgegangen, um eine Radbrücke, die über eine viel befahrenen Kreisstraße führt, zu bauen. Und in Bonn haben sie mit der Planung im Bereich Hauptbahnhof, wo der Radweg enden soll, noch nicht begonnen. Drei Kommunen sind nicht in der Lage innerhalb von 11 Jahren einen gemeinsamen Radweg von 10 km Länge zu bauen.

So ist die Lage und da philosophiert der ADFC über das Mobilitätsverhalten der „Bürgerinnen und Bürger“.

Ich hoffe, ich bewahre die Contenance, wenn ich die Arbeitsgruppe leite und fange nicht an, die anwesenden Politiker und Verwaltungsleute zu beschimpfen. Auch wenn sie es verdient hätten.




Donnerstag, 17. Oktober 2024

Lucca

Lucca hat diese einzigartige Stadtmauer, 4 km lang, 12 Meter hoch. Sie wird zum spazieren gehen, Fahrrad fahren, spielen, picknicken oder einfach nur zum in der Sonne sitzen benutzt. Heute aber regnet es, was die Nutzung natürlich deutlich einschränkt. 

 

 

Die Mutter aller Stadtmauern

 

 

So muß eine Stadtmauer aussehen. Die innere Stadt ist nicht autofrei, aber autoarm. Fußgänger und Radfahrer können sich frei bewegen.

 

Unsere Konzentration liegt deshalb auf einem Restaurant, das im Baedecker empfohlen wird, aber auch in der Liste von Slow Food auftaucht. Es heißt GIGI und befindet sich in der Nähe der Piazza Anfiteatro. Dieser elipsenförmige Platz war tatsächlich mal ein Theater und ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie schön und ästhetisch man Plätze und Innenstädte gestalten kann. 


Piazza Anfiteatro


Aber zurück zu GIGi. Das Essen war gut, der Wein hat geschmeckt. Aber so rundum zufrieden waren wir trotzdem nicht. Woran hat das gelegen? Das italienische Flair hat gefehlt. Wenn man so will, ist das Restaurant Opfer seines Erfolges geworden. Es taucht in jedem besseren Reiseführer auf (Baedecker, L’Ostarie d’Italia) und wird entsprechend vom Bildungsbürgertum aller Länder besucht. Das laute, bunte, lebendige Element der italienischen Familie fehlt ein bisschen, so ist die Stimmung gedämpft, es wird geflüstert oder gar nicht gesprochen und die einzigen, die laut sind, sind die Kellner. Während sonst in italienischen Restaurants ja ziemlich rum geschrieben wird und eine kommunikative, gesellige Atmosphäre herrscht. Die hat, zumindest heute, gefehlt.


Gigi: Das Risotto war ausgezeichnet und die frittierten Gemüseraspel eine Delikatesse


Vera meint, es hätte aber auch am Wetter gelegen. Wenn es so regnet, mag keine richtige Stimmung aufkommen. Zumal wir draußen unter einem Zelt in einem Pavillon saßen, an dem außen der Regen hinunter lief. Da hat sie natürlich auch wieder recht.

Luca hat uns insgesamt trotzdem sehr gut gefallen, aber wir merken auch, dass wir ein bisschen von den verschiedenen Besichtigungen ermüdet sind.





Volterra

Es regnet den ganzen Tag. Mal ist es eher ein Nieselregen, mal kräftiger Regen, jedenfalls nicht angenehm, wenn man sich eine Stadt ansehen will. Andererseits, so hoffen wir, hält der Regen größere Menschenmengen davon ab, dasselbe zu tun, was wir vorhaben: sich Volterra anzuschauen.


Diese alte, etruskische Stadt bildet eine geschlossene Einheit. Enge Gassen, Straßen und Häuser alle aus Stein, kein Baum, kein Strauch und mittendrin riesige Gebäude rund um den Piazza dei Priori und mit einer Stadtmauer umgeben. 


Ein geschlossenes Stadtbild

Der Piazza dei Priori. Heute ist hier ein Gefängnis drin.


Typische Gasse



Der römische Diktator Sulla hatte sich seinerzeit fast die Zähne dran ausgebissen. Zwei Jahre lang hat er die Stadt belagert, bis sie gefallen ist. Danach war Volterras Bedeutung und die Macht der Etrusker gebrochen. 


Das Ganze auf einem Berg, der so weit das Auge reicht von hügeliger, unbebauter Landschaft umgeben ist. Eine Landschaft, von der man sagt, sie sei typisch toskanisch.


Dünn besiedelt, hügelig, heute verregnet. Die Landschaft um Volterra.

Jedenfalls fährt man 20-30 Minuten mit dem Auto durch menschenleere Gegend und landet dann plötzlich in dieser wuchtigen, alten Stadt. Und natürlich sind wir nicht allein. Trotz des Regens ziehen Amerikaner in kurzen Hosen, deutsche Schulklassen, kleinenGruppen von Rentern und japanische Touristen durch die engen Gassen, immer auf der Suche nach der unentdeckten Sensation, die noch keiner vor ihnen gesehen hat.


Andererseits, ohne die Touristen, die ihr Geld hierlassen, wäre die Stadt sicherlich nicht so gut erhalten, sauber und gepflegt. 


Uns aber steht nicht der Sinn nach Kirchen und Museen und so essen wir zu Mittag, kaufen etwas Trüffelpaste und verlassen die Alabasterstadt wieder, die uns ausnehmend gut gefallen hat.








Mittwoch, 16. Oktober 2024

Al mare

Ja, wir waren im Wasser. In Viareggio waren wir im Meer schwimmen. 24 Grad Lufttemperatur, Sandstrand mit freiem Zugang zum Wasser, wenig Menschen - ideal!


Frisch, aber nicht kalt. Il mare im Oktober.


Danach haben wir in einem strandnahen Cafe frittierte Meeresfrüchte gegessen - wunderbar. Mit dem Auto rollen wir die kilometerlange Strandpromenade entlang, rechts die noblen Hotels, links die vielen Modegeschäfte und Restaurants, in der Mitte die Straße zum promenieren. Sonnenbrille raus, Fenster runter, schade, dass wir kein Cabriolet haben.


Fritti di mare am Strand von Viareggio. Lecker!


Während die Strecke von Pontedera nach Pisa ein durchgehender Siedlungsbrei ist, Vera hat ein Foto aus dem Auto heraus vom Schiefen Turm gemacht, leider ist das Foto etwas schief geworden, aber in die falsche Richtung, ist die Strecke nach Calci, das wir danach besuchen, mehr von Feldern und Wald geprägt. Es ist ein Bergdorf in den Pisaner Bergen. Hier gibt es einen Friedhof, wo ein Freund von mir beerdigt ist, den es seinerzeit von Berlin nach Calci gezogen hatte. Leider gibt es das Grab nicht mehr, aber es ist immer noch ein bemerkenswerter Friedhof, klein, am Hang gelegen, umgeben von Olivenbäumen mit Blick auf die Berge. Leider ist mein Freund auf der Suche nach seinem Lebensglück auch hier, wo er als Klemptner arbeitete, nicht fündig geworden. Ciao, Willy!

Außerdem gibt es in Calci die berühmte Kartause, ein großes Kloster aus der Barockzeit. Wir werfen einen Blick auf die Kartause, aber Vera ist die Atmosphäre zu morbide, so belassen wir es mit einem Blick auf das Bauwerk.


Bis 1972 lebten hier Mönche. Jetzt ist ein Museum der Universität von Pisa.

Ein gewaltiger Gebäudekomplex mitten in der Pampa.


Diesen Schnappschuß hat Vera auf der Fahrt nach Viareggio durchs Autofenster gemacht. Eigentlich wollte sie dabei den Turm gerade rücken. Aber auch ihr ist es nicht gelungen.




Montag, 14. Oktober 2024

Modena und Ankunft

Also, wir meinen mit dem Hotel Rovereto eine kleine Perle entdeckt zu haben, unweit des Gardasees, aber deutlich günstiger als dortige Hotels und daher ideal als Zwischenstation auf dem Weg nach Italien.


Man könnte sagen, ein Symbolbild.
Denn die ganze Innenstadt ist voll
mit solchen Gebäuden und Plätzen.



Modena Stadtmitte

Wir fahren weiter und da wir Zeit haben, schauen wir uns Modena an. Eine absolut sehenswerte Stadt! Ein wunderschöner Domplatz, um den herum sich die Altstadt befindet, gelassene Atmosphäre, viele Cafes und Restaurants, viele junge Leute, denn Modena ist Universitätsstadt. Man fühlt sich gleich wohl, wozu sicher auch die angenehmen Temperaturen beitragen, frühlingsmäßige 23 Grad und Sonne. Noch ein Blick in die Markthalle, wo einem die Augen übergehen vor der Fülle des Angebots an Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Leckereien zum naschen und essen, üppig, bunt und anregend. Das nächste Mal werden wir dort länger verweilen!


Blick in die Markthalle



Die Autobahn von Bologna nach Florenz ist gewöhnungsbedürftig. Die Fahrspuren sind schmaler als bei uns, es gibt viele Tunnels und Kurven, Lieferwagenfahrer heizen die Straße entlang mit allem, was die Karre hergibt, viele LKW, die wenige Zentimeter neben einem fahren und kleine Wettrennen nebenbei, wo sich sich Zeitgenossen gegenseitig schneiden. Es sieht gefährlich aus und ist es sicher auch. Da machen wir nicht mit.

Wir erreichen Pontedera und unsere Gastgeberin Donatella. Es ist ja sehr schön, dass mittlerweile viele italienische Städte, so auch Pontedera, autofreie Innenstädte haben. Wenn man allerdings sein Gepäck in diese Innenstadt transportieren will, beziehungsweise sein Auto parken will, wird’s schwierig. Wir sind in die autofreie Zone hinein gefahren mit schlechten Gewissen (Videoüberwachung?), haben das Gepäck abgestellt und ich bin alleine mit dem Auto wieder rausgefahren und habe es 1 km außerhalb an einer Landstraße geparkt. Es geht also, aber es ist schon umständlich. 

Wiedersehensfreude, Sprachschwierigkeiten, die durch gegenseitige Sympathie und den Willen zur Verständigung überwunden werden.

Wir bekommen das Bett, wo früher die Tochter geschlafen hat, aber die war nicht so kräftig gebaut wie Vera und ich. Auch das gewöhnungsbedürftig, aber wir gewöhnen uns.

Davor waren wir auf der anderen Straßenseite, eine einfache Trattoria mit toskanischen Gerichten. Stockfisch, Sardellen, Nudeln mit Wildschweinsauce und Pilzen, Käseplatte, Brot mit Tomate zu einem Brei vermengt. Dazu leckerer Wein. Wir trinken uns die nötige Bettschwere an und dann macht uns das Bett auch nichts mehr aus.